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Cellulite – was hilft, sind Ernährung, Sport und tägliche Massage

Tipps zum Kampf gegen die Cellulite – besonders gefragt, wenn der Sommer und damit die Badesaison herannaht – stellte die Gesellschaft für Ernährung und Diätetik e.V. in Bad Aachen zusammen.

Dabei sollten die Betroffenen von drei Seiten her aktiv werden:

1. Umstellung der Essgewohnheiten mit vielen sättigenden Ballaststoffen, die erforderlichenfalls auch durch
Nahrungsergänzung zugeführt werden können,
2. regelmäßigen Sport,
3. Hautpflege und tägliche Massagen der betroffenen Stellen an Oberschenkeln und Po.

Der Wunsch der Frauen, etwas gegen die unattraktiven Dellen zu tun, ist groß und deshalb ein gefundenes Fressen für die Kosmetikindustrie. Die meisten Cremes, Sprays, Tinkturen und Lotionen sind teuer und doch wirkungslos. Die angepriesenen Produkte sollen den Kreislauf stimulieren und das Wasser aus dem Gewebe transportieren. Aber meist wird nur erreicht, dass sich die Haut nach regelmäßigem Eincremen weicher anfühlt, und das kann durch übliche Hautcremes und Lotionen billiger erreicht werden.

Wussten Sie, dass etwa 80 % Frauen ab 30 mit Cellulite zu kämpfen haben und dass auch sehr schlanke Frauen darunter leiden ?

1. Eine relativ fettarme, ausgewogene Ernährung (1200 bis 1500 kcal, wenig gesättigte Fette) ist ein absolutes Muss für eine glatte, straffe Haut. Übergewicht fördert prinzipiell die Orangenhaut. Deshalb ist die erste Maßnahme, die überflüssigen Pfunde abzubauen. Tun Sie das nicht mit Radikaldiäten, die Ihnen wahre Wunder versprechen. Denn sie bauen oft statt des Fettgewebes die Muskulatur ab, und das ist kontraproduktiv. Die Ernährung muss langfristig auf eine abwechslungsreiche Mischkost mit viel Gemüse, Salat, frischem Obst und Vollkornprodukten umgestellt werden. Um die Muskeln zu schützen, benötigt der Köper ausreichend Protein. Mindestens 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht sollte es sein.

Beraten Sie sich allenfalls mit Ihrem Arzt oder Apotheker: Es gibt hochwertige Kombinationen von Aminosäuren und allen wichtigen Nährstoffen (wie Medi-Pro), die Ihnen der Arzt als diätetische Maßnahme verordnen kann.

Auch Ballaststoffpräparate (wie Medi-Bulk oder Herbal Bulk) können helfen, den Hunger zu bekämpfen, denn abnehmen kann nur, wer satt is(s)t!

2. Mindestens drei Mal wöchentlich, besser täglich, eine halbe Stunde sportliche Betätigung ist notwendig, um den Stoffwechsel anzukurbeln, die Muskulatur zu kräftigen und die Ausdauer zu erhöhen. Dadurch lässt sich der Grundumsatz erhöhen, denn Muskelmasse ist stoffwechselaktiv. Welche sportliche Betätigung für Sie passend ist, wie Sie sich „auf Trab bringen“, dazu finden Sie wertvolle Tipps im Buch des Münchener Sportarztes Dr. H.-W. Müller-Wohlfahrt: „Mensch, beweg Dich!“ Das Buch ist im Buchhandel und über den PreventNetwork-Literaturservice erhältlich.

Wenn Sie regelmäßig Sport betreiben, dann können L-Carnitin-Präparate Ihre Anstrengungen für ein gutes Gewicht und gegen die Cellulite unterstützen. Denn L-Carnitin fördert die Fettverbrennung bei sportlicher Betätigung und bringt hartnäckige Fettpolster zum Schmelzen. L-Carnitin gibt es als Kapseln, Trinkampullen, Brausetabletten, Kautabletten, aber auch in in Müsliriegeln oder Sportdrinks. Brause- und Kautabletten sollten Sie am besten gleich vergessen, sie sind wegen der produktionstechnisch erforderlichen Zusatzstoffe nicht empfehlenswert. Trinkampullen und Müsliriegel kommen da schon eher in Frage. Bei Sportdrinks sollten Sie sich die Zusammensetzung genau anschauen und dabei auf den Zuckergehalt bzw. Zuckeraustauschstoffgehalt achten. Optimal im Sinne orthomolekularer Prävention sind jedoch L-Carnitin-Kapseln wie Nutri-L-Carnitin oder andere. Fragen Sie in Ihrer Apotheke danach.

Die Ernährungsexperten der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik empfehlen, unmittelbar vor dem Sport
ca 1g L-Carnitin einzunehmen.


Die erwähnten Produktbeispiele stammen vom amerikanischen Hersteller Thorne Research bzw. von Centropa-Nutri (Bezugsquellenliste)

(Von PreventNetwork erstellt unter Berücksichtigung einer Pressemitteilung der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V., Bad Aachen, 2003)

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